Headless CMS

Headless CMS liegen im Trend, denn diese Webseiten sind besonders sicher, da kein Admin Backend existiert.

Ein so genanntes Headless CMS ist ein Content Management System, das ohne Backend für den Admin oder Redakteur auskommt. Die Inhalte, also der Content, können extern oder lokal erzeugt und übertragen werden.

Bekannte Headless CMS

Ein sehr gutes Beispiel für solche Headless Systeme ist PICO CMS. Das PICO CMS ist "stupid simple", so der Slogan der Webseite. Zu recht, denn das CMS besteht im wesentlichen aus einer Twig Template-Engine und einem Markdown-Parser - das wars. Die Template-Engine dient der Darstellung des Content auf Basis der durch den Anwender erzeugten Designvorlagen (Twig-Templates). Der eigentliche Text wird mit HIlfe des Markdownparsers zur Laufzeit aufbereitet. Beitragsdatein, also der Post, ist nichts anderes als eine ganz normale ASCII-Datei die ein paar zusätzliche Meta-Angaben zu Titel, Datum, Autor usw. enthält, damit das CMS die Inhalte strukturiert darstellen kann.

Einen sehr ähnlichen Weg geht das überaus bekannte und beliebte Grav CMS. Sie haben allerdings die Wahl Grav CMS mit oder ohne Backend betreiben zu können, dies kommt sehr vielen Anwendern entgegen, die einen hohen Anspruch an die Sicherheit haben. Diejenigen, die auf das Backend dennoch angewiesen sind, können es einfach zusätzlich installieren - es ist aber für den Betrieb nicht zwingend erforderlich, schon gar nicht für den Besucher oder den Leser der Artikel.

Vorteile

Wie bereits in den Abschnitten davor angesprochen, besitzen solche CMS kein Backend für den Redakteur oder Admin. Diese Tatsache macht solche Webseiten für Hacker extrem uninteressant, denn es gibt weder Datenbank (im Falle von Flatfile CMS), noch einen Admin-Bereich der hätte occupiert werden können um Zugriff auf die Domain zu erhalten.

Die Integration solcher CMS in andere Produkte und Applikationen ist deutliche einfacher als beispielsweise beim Marktführer WordPress, denn es sind lediglich ASCII-Dateien für das Funktionieren des CMS erforderlich. Simple ASCII-Files stellen die Schnittstelle dar und auf komplexe Datenbanktreiber kann verzichtet werden - dies ermöglicht eine einfache und konsistente Ansprache aus verschiedenen (Dritt)Applikationen (MultiPublishing aus verschiedenen Kanälen).

Nachteile

Durch den Verzicht auf ein Admin-Backend büßen Sie natürlich einen erheblichen Teil der Bequemlichkeit in der redaktionellen Arbeit ein. Gerade Einsteiger und ungeübte Webseitengründer haben mit diesem sehr speziellen Headless-Ansatz eher Nachteile als Vorteile. In der heutigen Zeit wird leider immer wieder von Anwendern vorausgesetzt, das ein CMS auch ein bequem zu bedienendes Backend besitzt, Sicherheitsaspekte sind dabei zweitrangig - das freut natürlich die Hacker auf diesem Planeten.

Darüber hinaus muss klar werden, das die redaktionelle Performance ebenfalls etwas an Geschwindigkeit verliert. Während hippe Contentcreators und Influencer fix neue Beiträge im Backend ihres Blogs verfassen können, muss der Headless-Blog von außen bestückt werden. Sie benötigen zusätzliche Produkte wie FTP-Clients oder Editoren um Content zu kreieren (in der Regel besitzen dies aber die meisten Anwender bereits). Haben Sie beispielsweise vor einen Reiseblog zu betreiben, kann es mit dem Headless-System schon etwas umständlich werden.

Aufgrund der geringen Abstraktion finden Sie nur wenig externe Applikationen wie Plugins, benötigen Sie eine Erweiterung müssen Sie im Netzt sehr tief graben oder entwickeln selbst ein benötigtes Plugin. Das PICO CMS bietet dafür bereits einige Schnittstellen, um eigene Plugins zu integrieren.

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Mein Name ist Oliver Lohse. Ich bin diplomierter Wirtschafts-Informatiker und Organisations-Programmierer in verschiedenen Programmier-Sprachen und Markup-Dialekten, z.B. Java, JEE, COBOL, PHP, Python, MySQL, HTML, CSS, ANSI C, Lisp, Rexx, JavaScript, Scheme, ActionScript 2.0, Maschinensprache, Assembler und JCL. Seit mehr als 24 Jahren arbeite ich als Entwickler in einem großen Softwareunternehmen für Versicherungen in Hannover Niedersachsen und seit etwa 37 Jahren im EDV-Sektor mit wechselnden Aufgaben.